KLIMA KALIMA:
"Chasing Yellow"

Kalle Kalima (g)
Oliver Potratz (b)
Oliver Steidle (dr)

2007 enja records

hear "chasing yellow" at www.myspace.com/
klimakalima

KLIMA KALIMA (Kalle Kalima, guitar – Oliver Potratz, bass – Oliver Steidle, drums) is an energetic jazz trio from Berlin, Germany.
Imagine a Kaurismäki film about a Finnish moose raving through Berlin. Jazz guitar trio Klima Kalima, also considered as a secret tip by some critics, makes music to this imaginary film. Their latest CD “Chasing Yellow” has come out in September 2007 by a well-known German jazz label Enja Records.

„... Irgendwo zwischen den Polen Panzerballett und Freiformfunk operiert auch der in Helsinki geborene Berliner Gitarrist Kalle Kalima mit seinen verschiedenen Gruppen. Seinem Trio Klima Kalima würde kürzlich in Mannheim der neue Deutsche Jazzpreis verliehen. Auch Kalima spielt gern Straßenkötersounds und führt allerlei Versatzstücke aus der Trickkiste des harten Rock in Repertoire, doch während Panzerballett das komplette elektrische Baumarktprogramm auffahren, sägt Kalima lieber in Kleinen. Rock ist in seinen stücken nur eine Inspirationsquelle unter vielen, und alle sind sie deutlich zu identifizieren: östliche Folklore, Swing, Polkarhythmen, minimalistische und expressionistische Gesten. Auch hier ergeben sich verblüffende Effekte, witzige harte Kontraste und schräge Kombinationen, doch Kalima und sein Trio finden in den Bruchstellen der Kompositionen hinreichend Luft, um die Musik atmen zu lassen.“
(Stefan Hentz, Die Zeit Nr. 12/08)

„Kalle Kalima kann lärmen, mit gebündelter Energie und Soundbewusster Übersicht, er hat die Eigenheiten der Heroen seiner Zunft von John Scofield bis Bill Frisell verinnerlicht und als Motivinventar präsent. Kompositionen wie „FC Tango Wuppertal“ kokettieren mit der skurrilen Liebe seiner Landsleute für die einst argentinische Klangmode, extreme dynamik-, tempo-, und Stilgegendsätze knüpfen an die von der Free-Ära frei geschaufelte Offenheit des postmodernen Jazz-Allerleis an. Genau genommen ist seine Musik ein großes Durcheinander der Optionen des Ausdrucks, aber es franst nicht zur Beliebigkeit aus, sondern verwandelt sich in ein sehr persönliches System der künstlerischen Kommentare.“
(Ralf Dombrowski, Süddeutsche Zeitung 2.2.08)

„Der skurrile, derbe Witz, der den in Berlin lebenden finnische Gitarrist (Johnna La Marama, Carlos Bica, Chris Dahlgren) sonst aufzeichnet, hält auf seinem Solo-Album „Chasing Yellow“ über weite Strecken zurück. Humorfrei bleibt sein Werk natürlich dennoch nicht (man höre etwa das furiose Titelstück). Uns ansatzweise verrückt ist es auch („Balkanismus“). Im Trio mit dem Bassisten Oliver Potratz (Carsten Daerr Trio, Berlin Calling) und dem Schlagzeuger Oliver Steidle (Der Rote Bereich, Aki Takase) entwickelt Kalle Kalima dichte, kompakte Stücke, die mal auf Funk, mal auf Tango, auf Rock oder Country basieren. Mit ungeschönten Gitarrensound und einer Vorliebe für abgedämpfte Saiten, wuselt sich der Finne konsequent und stilbewusst durch seine melodisch aufreizenden Eigenkompositionen – bis zum charmanten Finish.“
(swp, Jazzthing 71, 2008)

„Die facettenreiche Musik der in Berlin lebenden Künstler lässt sich schwerlich in eine vorgegebene, eindimensionale Jazz-Form stanzen. Der Improvisationsfreiheit, der sich Oliver Potratz (Kontrabass), Olli Steidle (Schlagzeug) und Kalle Kalima in vollen Zügen hingeben, sind auch auf ihrem zweiten Album „Chasing Yellow“ kaum Grenzen gesetzt. Hier sagt die Verpackung schon etwas mehr über den Inhalt aus: In etwa so grell und frisch wie ihre poppig quietschgelben Hemden ist auch der Klang des Trios, in dem der kreativ verrückte Kalle Kalima auf der Basis der amerikanischen Free-Jazz-Tradition zwischen leisen und lautstarken Zitaten gern auch mal den rockig verzerrten Ton angibt. Tempo-, Themen- und Stimmungswechsel dominieren sein einfallsreiches Spiel.“
(Steve Kuberczyk-Stein, HNA, 19.1.2008)

„Mit den beiden vorzüglichen Oliver Potratz am Bass und Oliver Steidle an den Drums hat Kalle Kalima ein enorm energetisches Trio beisammen, das mit „Chasing Yellow“ ein phasenweise grandioses Werk abliefert. Klare Strukturen wechseln mit freien Passagen, Kalimas Gitarre beißt und kratzt, die Melodien sind verschroben oder verspielt, manchmal direkt liebevoll, dann enden sie in Krawall: bei Klima Kalima bleibt es spannend. Hervorzuheben wäre die Ballade „We Still Don't Understand“, das heftige „99 Hookers“, und auch „FC Tango Wuppertal“ besticht mit viel Humor. Das Fazit liefert Kalima gleich mit zwei Titeln: „Reason To Be Happy Nr 1“ und „... Nr 2“.
(tik, Nordische Musik 02/08)

„Auf dem Jazzfest Berlin war der finnische Gitarrist Kalle Kalima der Shooting-Star. Warum, zeigt sein Trio mit Oliver Potratz (Bass) und Oliver Steidle (Drums) als farbschillernde Filigranarbeit. Diese entsteht aus diversen Traditionslinien (Scofield, Frisell, Ribot) die kunstvoll & witzig, zart & hart zu einem Erzählstrang verknüpft werden, der fesselt. Rhythmisch spannend, melodisch packend vertreibt Kalle Winterfrust im Nu. Prima Klima, Kalima!“
(Sven Thielmann, 1/2008, Stereoplay)

"Kalle Kalima, in Berlin lebender finnischer Gitarrist, ist ein sehr expressiver Musiker, der einen unverkennbar eigenen Stil entwickelt hat. Rockig und schräg erklingt das Instrument ebenso wie humorvoll und melodiös. Seine Stücke erzählen Geschichten, die an lange Abende in finnischen Weiten
erinnern; er improvisiert ungemein erfrischend – und kommt immer wieder punktgenau zum Ausgang seiner Geschichte zurück. Spannungsvoll und voller Überraschungen ist dieses Bündel kompakter Klänge, das von Kalima und seine Mitspielern zu hören ist."
(Freidhelm Schulz, 22.1.2008 SÜDKURIER)

"Überaus witzig, unbefangen, unablässig sprühend vor Einfallsreichtum, erfrischend unbefangen, scheinbar leichtfüßig, leichthändig, mal ironisch, mal wider alle Tradition anlästernd, dann sie wieder ernst nehmend, swingend, rockend, voller exotischer Fußangeln, Fallgruben aus Zitaten und Anleihen und sonstigen Überraschungen. Musikantisch bewusst ungeschliffen, stets spontan, stets kraftvoll, mal hauchzart, mal wie unkontrolliert und doch nach ganz originären Prinzipien gestaltet, gitarristisch auf beinah genial kontrollierte Weise rockig, zuweilen bar aller Hemmungen, noch öfter aber spannungserhaltend "untendurch" gespielt. Die Gestaltung, die Dramatik im Gros dieser 13 Titel ist wirklich und wahrhaftig beeindruckend, ihr Ausdrucks- und Stilspektrum verblüffend breit."
(Casanova, 11/2007)

"Zum unterhaltsamsten, was man hier im Bunker Ulmenwall geboten bekommt, gehören Auftritte des aus Finnland stammenden Gitarristen Kalle Kalima .... Souverän unterhält das Trio an diesem Abend mit einer mutigen, improvisations-freudigen, aber doch wohlstrukturierten Musik, in der rasant und wendig die unterschiedlichsten Klangfarben der Instrumente aufgeboten werden."
(Rainer Schmidt, 2.10.2007 Neue Westphälische Zeitung)

"Das Trio zeigt sich glänzend abgestimmt, jeder Hakenschlag setzt den nächsten in Bewegung, während Sound, Stile und Spieltrieb permanent in alle Richtungen rotieren ... reason to be Happy Nr 1 und Nr 2 sind so schön, dass man in Berliner Mundart rufen möchte: Allet ’ne Wolke!"
(Henrik Drüner, 22.9.2007 Kieler Nachrichten)

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