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KLIMA
KALIMA: Kalle Kalima (g) 2007 enja records hear "chasing yellow" at www.myspace.com/ |
KLIMA KALIMA (Kalle Kalima, guitar –
Oliver Potratz, bass – Oliver Steidle, drums) is an energetic
jazz trio from Berlin, Germany. „... Irgendwo zwischen den Polen Panzerballett
und Freiformfunk operiert auch der in Helsinki geborene Berliner Gitarrist
Kalle Kalima mit seinen verschiedenen Gruppen. Seinem Trio Klima Kalima
würde kürzlich in Mannheim der neue Deutsche Jazzpreis verliehen.
Auch Kalima spielt gern Straßenkötersounds und führt
allerlei Versatzstücke aus der Trickkiste des harten Rock in Repertoire,
doch während Panzerballett das komplette elektrische Baumarktprogramm
auffahren, sägt Kalima lieber in Kleinen. Rock ist in seinen stücken
nur eine Inspirationsquelle unter vielen, und alle sind sie deutlich
zu identifizieren: östliche Folklore, Swing, Polkarhythmen, minimalistische
und expressionistische Gesten. Auch hier ergeben sich verblüffende
Effekte, witzige harte Kontraste und schräge Kombinationen, doch
Kalima und sein Trio finden in den Bruchstellen der Kompositionen hinreichend
Luft, um die Musik atmen zu lassen.“ „Kalle Kalima kann lärmen, mit gebündelter
Energie und Soundbewusster Übersicht, er hat die Eigenheiten der
Heroen seiner Zunft von John Scofield bis Bill Frisell verinnerlicht
und als Motivinventar präsent. Kompositionen wie „FC Tango
Wuppertal“ kokettieren mit der skurrilen Liebe seiner Landsleute
für die einst argentinische Klangmode, extreme dynamik-, tempo-,
und Stilgegendsätze knüpfen an die von der Free-Ära frei
geschaufelte Offenheit des postmodernen Jazz-Allerleis an. Genau genommen
ist seine Musik ein großes Durcheinander der Optionen des Ausdrucks,
aber es franst nicht zur Beliebigkeit aus, sondern verwandelt sich in
ein sehr persönliches System der künstlerischen Kommentare.“ „Der skurrile, derbe Witz, der den in Berlin lebenden
finnische Gitarrist (Johnna La Marama, Carlos Bica, Chris Dahlgren)
sonst aufzeichnet, hält auf seinem Solo-Album „Chasing Yellow“
über weite Strecken zurück. Humorfrei bleibt sein Werk natürlich
dennoch nicht (man höre etwa das furiose Titelstück). Uns
ansatzweise verrückt ist es auch („Balkanismus“). Im
Trio mit dem Bassisten Oliver Potratz (Carsten Daerr Trio, Berlin Calling)
und dem Schlagzeuger Oliver Steidle (Der Rote Bereich, Aki Takase) entwickelt
Kalle Kalima dichte, kompakte Stücke, die mal auf Funk, mal auf
Tango, auf Rock oder Country basieren. Mit ungeschönten Gitarrensound
und einer Vorliebe für abgedämpfte Saiten, wuselt sich der
Finne konsequent und stilbewusst durch seine melodisch aufreizenden
Eigenkompositionen – bis zum charmanten Finish.“ „Die facettenreiche Musik der in Berlin lebenden
Künstler lässt sich schwerlich in eine vorgegebene, eindimensionale
Jazz-Form stanzen. Der Improvisationsfreiheit, der sich Oliver Potratz
(Kontrabass), Olli Steidle (Schlagzeug) und Kalle Kalima in vollen Zügen
hingeben, sind auch auf ihrem zweiten Album „Chasing Yellow“
kaum Grenzen gesetzt. Hier sagt die Verpackung schon etwas mehr über
den Inhalt aus: In etwa so grell und frisch wie ihre poppig quietschgelben
Hemden ist auch der Klang des Trios, in dem der kreativ verrückte
Kalle Kalima auf der Basis der amerikanischen Free-Jazz-Tradition zwischen
leisen und lautstarken Zitaten gern auch mal den rockig verzerrten Ton
angibt. Tempo-, Themen- und Stimmungswechsel dominieren sein einfallsreiches
Spiel.“ „Mit den beiden vorzüglichen Oliver Potratz
am Bass und Oliver Steidle an den Drums hat Kalle Kalima ein enorm energetisches
Trio beisammen, das mit „Chasing Yellow“ ein phasenweise
grandioses Werk abliefert. Klare Strukturen wechseln mit freien Passagen,
Kalimas Gitarre beißt und kratzt, die Melodien sind verschroben
oder verspielt, manchmal direkt liebevoll, dann enden sie in Krawall:
bei Klima Kalima bleibt es spannend. Hervorzuheben wäre die Ballade
„We Still Don't Understand“, das heftige „99 Hookers“,
und auch „FC Tango Wuppertal“ besticht mit viel Humor. Das
Fazit liefert Kalima gleich mit zwei Titeln: „Reason To Be Happy
Nr 1“ und „... Nr 2“. „Auf dem Jazzfest Berlin war der finnische Gitarrist
Kalle Kalima der Shooting-Star. Warum, zeigt sein Trio mit Oliver Potratz
(Bass) und Oliver Steidle (Drums) als farbschillernde Filigranarbeit.
Diese entsteht aus diversen Traditionslinien (Scofield, Frisell, Ribot)
die kunstvoll & witzig, zart & hart zu einem Erzählstrang
verknüpft werden, der fesselt. Rhythmisch spannend, melodisch packend
vertreibt Kalle Winterfrust im Nu. Prima Klima, Kalima!“ "Kalle Kalima, in Berlin lebender finnischer Gitarrist,
ist ein sehr expressiver Musiker, der einen unverkennbar eigenen Stil
entwickelt hat. Rockig und schräg erklingt das Instrument ebenso
wie humorvoll und melodiös. Seine Stücke erzählen Geschichten,
die an lange Abende in finnischen Weiten "Überaus witzig, unbefangen, unablässig
sprühend vor Einfallsreichtum, erfrischend unbefangen, scheinbar
leichtfüßig, leichthändig, mal ironisch, mal wider alle
Tradition anlästernd, dann sie wieder ernst nehmend, swingend,
rockend, voller exotischer Fußangeln, Fallgruben aus Zitaten und
Anleihen und sonstigen Überraschungen. Musikantisch bewusst ungeschliffen,
stets spontan, stets kraftvoll, mal hauchzart, mal wie unkontrolliert
und doch nach ganz originären Prinzipien gestaltet, gitarristisch
auf beinah genial kontrollierte Weise rockig, zuweilen bar aller Hemmungen,
noch öfter aber spannungserhaltend "untendurch" gespielt.
Die Gestaltung, die Dramatik im Gros dieser 13 Titel ist wirklich und
wahrhaftig beeindruckend, ihr Ausdrucks- und Stilspektrum verblüffend
breit." "Zum unterhaltsamsten, was man hier im Bunker Ulmenwall
geboten bekommt, gehören Auftritte des aus Finnland stammenden
Gitarristen Kalle Kalima .... Souverän unterhält das Trio
an diesem Abend mit einer mutigen, improvisations-freudigen, aber doch
wohlstrukturierten Musik, in der rasant und wendig die unterschiedlichsten
Klangfarben der Instrumente aufgeboten werden." "Das Trio zeigt sich glänzend abgestimmt,
jeder Hakenschlag setzt den nächsten in Bewegung, während
Sound, Stile und Spieltrieb permanent in alle Richtungen rotieren ...
reason to be Happy Nr 1 und Nr 2 sind so schön, dass man in Berliner
Mundart rufen möchte: Allet ’ne Wolke!" |
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