"...endless
joy."
(Harri Uusitorppa, Helsingin Sanomat, 12.7.2009)
JOHNNY LA MARAMA:
"Bicycle Revolution"
"Wir lesen ehrfürchtig das, was früher einmal booklet hieß
und für das unfallfreie Konsumieren einer heiligen Jazzplatte dienen
sollte. Der Text stammt von einem gewissen Dr. Feonard Leather (sic!).
1:0 für Johnny La Marama, schon bevor der erste Ton erklingt. Dann
brettert "Andy Summers" (wie der legendäre Police-Saitenknarzer)
durch die Boxen: schnell, schrill, schräg, muchos Gitarre, noch mehr
drums, Pre-Punk. Guter Job von Kalle Kalima, Chris Dahlgren und Eric Schaefer.
Im Ttelsong "Bicycle Revolution" wollen sie uns trickreich dazu
verführen, Aufs Fahrrad umzusteigen. Müssen echt durchgeknallt
sein, die Typen, trotz all der wunderbar kribbeligen afrikanischen Beats
und der hippen Slam-Poetry-Einwürfe im Franzmann-Dialekt. Die atemberaubend
hohe Schlagzahl bleibt. Johnny soll angeblich "Eugene's Bastard Son"
sein, Balg eines lausigen Banjospielers. Wer's glaubt. Überhaupt
beschreiben die Titel den Gehalt der Musik besser als es ein professioneller
Wort-Improvisator: "Columbine And Mingus", "Hymn Of The
Next Five Years" und natürlich "Your Jazz Is Dead".
Eigentlich klar, weil Pappa Zappa höchstselbst seine zigarettengelben
Finger über den Laden hält. Aber auch andere wie Albert Ayler,
Antonin Artaud und Timothy Leary mischen bei der La-Marama-Revolution
kräftig im Geiste mit. Wie weiland Che, Marx und Fidel: It's about
what people need!" (rk)
(Jazzthing April/Mai 2009)
See also:
www.traumton.de/label/releases/
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